Firmen und Behörden

     (Flyer "Deeskalation und Eigensicherung")

        (Fotos Workshop "Deeskalation und Eigensicherung")


        Übergriffe gegen Mitarbeiter von Firmen und Behörden, die in direktem Kundenkontakt stehen, nehmen seit Jahren massiv zu. Sowohl

      die sinkende Hemmschwelle Gewalt anzuwenden, als auch die Intensität der Angriffe mit denen Kunden versuchen, Ihre Forderungen   

      durchzusetzen oder vermeintliche Ungerechtigkeiten anzuprangern, hat eine Qualität erreicht, die noch vor einigen Jahren nahezu

      niemand für möglich gehalten hätte. Allein bei unseren Auftraggebern aus dem Bereich des SGB II (ARGEn und Optionskommunen),

      die ca. 75 % unseres Kundenstammes ausmachen, gab es in den letzten Jahren vermehrt Angriffe mit den verschiedensten Waffen und

      Werkzeugen. So gab es z. B. mehrere Angriffe mit Messern, PC-Tastaturen, Ordnern, einer Axt, einem Gipserbeil, einem Fäustel, einer

      Gardinenstange und nicht zuletzt wurde auch vor einer bewaffneten Geiselnahme nicht Halt gemacht. Beleidigungen und Bedrohungen

      werden von vielen Mitarbeitern bereits als „normal“ wahrgenommen. Unserer Meinung nach ein Zustand, der untragbar ist.

 

      Konflikte zwischen Menschen, die einen konträren Standpunkt vertreten oder vertreten müssen, bergen ein hohes Konfliktpotential und

      sind niemals gänzlich aus unserem Leben zu schaffen - besonders nicht dann, wenn es um existentielle Probleme geht. Das Ausmaß

      jedoch, wie weit eine Situation eskalieren kann und darf, lässt sich in den meisten Fällen frühzeitig und wirkungsvoll beeinflussen.

 

      Zu einer Konflikt-Eskalation gehören immer mindestens zwei Personen. Da jeder der Konflikt-Beteiligten individuelle und oft sehr stark

      auseinandergehende Betrachtungsweisen der jeweiligen Situation hat und darüber hinaus noch die Tagesform und nicht zuletzt die

      „Chemie“ zwischen den Kommunikationspartnern eine große Rolle spielt, sind unsere Workshops so aufgebaut, dass wir gar nicht erst

      versuchen, „Patentlösungen“ zu vermitteln, die es sowieso nicht  geben kann. Wir vermitteln Kommunikations- und Deeskalations-

      Konzepte, die für alle Teilnehmer leicht erlern-, umsetz- und individuell anwendbar sind.

 

      Voraussetzung für ein kooperatives Miteinander sind Wertschätzung, Akzeptanz, Empathie und Kongruenz bzw. Authentizität. Diese

      Grundsätze sind - wie z.B. auch das „Aktive Zuhören“ erlernbar.

 

      Was uns von vielen Anbietern unterscheidet ist, dass wir da weitermachen, wo die meisten aufhören. Wir wissen sehr genau, dass die

      beste personenzentrierte und wertschätzende Kommunikation nicht ausschließen kann, dass ein Kunde „ausrastet“. Für diese Fälle

      beinhalten unsere Schulungen auch Eigensicherungsaspekte und einfache, aber sehr effektive Selbstbehauptungs- und

      Selbstverteidigungs-Konzepte, -Techniken und -Taktiken.

 

         Ziele unseres Workshops  „Deeskalation und Eigensicherung“ sind:

          - die eigene Handlungsfähigkeit in jeder Situation besser bewahren zu können

          - das frühe Erkennen und Einschätzen von gewalt- und aggressionsbelasteten Situationen

          - Sicheres und selbstbewusstes Fühlen und AuftretenDeeskalations-Konzepte (verbale und non-

             verbale Kommunikation) anwenden zu können

          - einen souveräneren Umgang mit bedrohlichen Situationen zu erlernen

          - die Eigensicherung zu verbessern

          - Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Konzepte anwenden zu können

          - Jedermannsrechte (und Straftatbestände) des StGB kennenzulernen

 

 

         Schwerpunkte der Schulung sind:

           -   Ist-Aufnahme und Erfahrungsaustausch

           -   Worst-Case-Scenario

           -   Grundlagen der kooperativen Kommunikation    

           -   Aggressions-Typen und Erregungskurve

           -   Verstand und/oder Intuition

           -   PINs (Pre-Incident Indicators)

           -   Tit for Tat

           -   Worst-Case-Communication

           -   Waffen – Funktion und Gefährdungspotentiale

           -   „Sicheres Team“

           -   Notwehr (§ 32 StGB)

           -   Situations-Training (sehr realitätsnahe Rollenspiele mit hoher Intensität

           -   Videoanalyse der Situationstrainings

           -   Selbstbehauptung / Selbstverteidigung (Grundlagen)